Jährlich wird am 25. April der Welt-Malaria-Tag begangnen, dieses Jahr unter dem Motto "Investiere in die Zukunft - bekämpfe Malaria". Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, unterstreicht am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die Dringlichkeit des Anliegens: "Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass es jährlich zu 219 Millionen Malariainfektionen kommt und etwa 660.000 Menschen an den Folgen von Malaria sterben. Dabei wissen wir, dass Malariainfektionen durch gezielte Präventionsmaßnahmen vermeidbar und mit entsprechender Behandlung heilbar sind." ****
Das belegen die Zahlen der WHO deutlich: "Die weltweite Zahl an Todesfällen konnte seit dem Jahr 2000 um 25 Prozent gesenkt werden", betont Bayr die Möglichkeit, Malariainfektionen Einhalt zu gebieten. Internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation oder der Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria zeigen, wie es geht, und versorgen gefährdete Menschen mit Moskitonetzen, der besten Präventionsmaßnahme. "Allerdings sind diese Organisationen auf finanzielle Unterstützung einzelner Staaten angewiesen und diese ist rar. Ich appelliere daher an die Staats- und Regierungschefs, sich gegen das sinnlose Sterben durch Malaria einzusetzen und so in die Zukunft der betroffenen Staaten zu investieren", fordert Bayr die internationale Staatengemeinschaft zum Handeln auf. (Schluss) bj
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