"Mehr als 15 Millionen Menschen wurden Opfer des transatlantischen Sklavenhandels, der vor 400 Jahren seinen traurigen Höchststand erreichte", betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Sklavenhandels am 25. März. Die Internationale Arbeitsorganisation schätzt, dass heute etwa 21 Millionen Menschen Opfer von Zwangsarbeit sind. "Moderne Formen der Sklaverei wie Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung oder Schuldknechtschaft sind heute leider weit verbreitet", betont Bayr am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
Um auf die Themen Zwangsarbeit und weltweite Arbeitsrechtsverletzungen aufmerksam zu machen und Strategien zur Verbesserung der rechtlichen und faktischen Lage zu erreichen, hat der SPÖ-Parlamentsklub vergangene Woche ExpertInnen eingeladen, um sich tiefgehend mit dem Thema zu beschäftigen. Besonders wichtig sei laut der Nationalratsabgeordneten das öffentliche Bewusstsein für die Thematik: "Dank zahlreicher Organisationen, NGOs und Institutionen wird Bewusstsein für die katastrophalen Zustände in vielen Ländern geschaffen, die unserer Kriterien spotten." Es brauche gleichzeitig Aktivitäten auf mehreren Ebenen: "Die Politik muss einen rechtlichen Rahmen schaffen, der Zwangsarbeit verhindert. KonsumentInnen können gleichzeitig mit kritischem Konsumverhalten auf einer anderen Ebene aktiv werden", betont Bayr. (Schluss) bj/mp
Link zur Dokumentation der Klubenquete: https://klub.spoe.at/story/spoe-arbeitsrechte-enquete-internationale- uebereinkommen-rasch-umsetzen
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