"Leider sind Negativauszeichnungen immer noch nötig", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar fest. Bei der morgigen "Schandfleck"-Gala wird der Schmähpreis des Jahres für sozial, menschenrechtlich oder ökologisch unverantwortliche Geschäftspraktiken vergeben. Nominiert sind Unternehmen, die Profite sozialen beziehungsweise ökologischen Mindeststandards überordnen. "Profite dürfen niemals die Messlatte für nachhaltiges Wirtschaften sein", ist Bayr überzeugt. ****
"Für die breite Ablehnung von ethisch verwerflichem Wirtschaften muss breites Bewusstsein geschaffen werden. Der 'Schandfleck' soll sowohl Weckruf für KonsumentInnen sein als auch Druck auf die Politik machen, gesetzlich verbindliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die auch bei wirtschaftlicher Tätigkeit im Ausland keine menschenrechtlichen Schlupflöcher zulassen", ist Bayr überzeugt, dass Profitmaximierung auf Kosten von Mensch und Umwelt kein Kavaliersdelikt ist. "Der SPÖ-Parlamentsklub wird sich am 19. März in einer öffentlichen Klubenquete mit der Frage beschäftigen, wie Arbeitsrechte weltweit abgesichert werden können", lädt Bayr zur Teilnahme ein. Weitere Infos zur Enquete auf der SPÖ-Parlamentsklubseite: http://tinyurl.com/pkwxzh6
Die Online-Abstimmung für den Publikumspreis endete gestern Abend. Die Gala findet morgen, 20. Februar, im OFF-Theater in Wien 7 statt. Weitere Inforationen unter www.schandfleck.or.at. (Schluss) bj/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493