"Ab morgen leben wir auf Pump der zukünftigen Generationen. Wir haben dann 2015 so viele natürliche Ressourcen verbraucht, wie in einem Jahr nachwachsen können und so viel Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen, wie die Natur in einem Jahr abbauen kann", warnt Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Welterschöpfungstages, der heuer bereits auf den 13. August fällt, so früh wie noch nie. Ab morgen beansprucht die Menschheit die Erde über Gebühr. "Bei diesem Produktions- und Konsumstil bräuchten wir 1,6 Erden", warnt Bayr in Bezug auf die Daten von WWF, Global 2000 und Greenpeace. ****
"Die Nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen bergen die Chance in sich, auf den weltweiten Raubbau an der Natur aufmerksam zu machen und alle Länder der Welt zu deren Umsetzung zu bewegen", ist Bayr überzeugt. Nach dem Beschluss der Nachhaltigen Entwicklungsziele im September im Rahmen der Generalversammlung der UN ist auch Österreich gefordert, sie national wie in seinen internationalen Aktivitäten zu befolgen. "Für die nachhaltige Entwicklung ist es unerlässlich, dass Österreich die Umsetzung der Entwicklungsziele ausreichend finanziert und sich auch politisch dafür einsetzt, dass wir unseren Enkeln weltweit einen lebenswerten Planeten hinterlassen", fordert Bayr. (Schluss) bj
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