"Die FPÖ ist die Partei, die sich gerne als der Partei der Saubermänner darstellt. Gleichzeitig gibt es in keiner einzigen Partei dieser Republik, eine so hohe Zahl von Verurteilten oder von unter Verdacht Stehenden wie in der FPÖ", bekräftigt SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr heute, Mittwoch, bei der Dringlichen Anfrage zur Schwarzgeldaffäre rund um die FPÖ im Nationalrat. Bayr zählt eine lange Liste der rechtskräftigen verurteilten FPÖ-PolitikerInnen auf und will damit den wahren Sumpf rund um die Oppositionspartei aufzeigen. Die WählerInnen, die erwägen, dieser Partei ihre Stimme und somit ihr Vertrauen zu geben, sollten wissen, welche Leute sie da wählen. ****
Abgesehen von den realen Verurteilungen, benimmt sich die FPÖ in einer Art und Weise, mit der Bayr in keiner Weise in Berührung kommen möchte. "Sie hetzen gegen Leute, die um ihr Leben flüchten und machen gleichzeitig Geschäfte mit denen", zeigt sich die Abgeordnete empört: "Es gibt FPÖler, die teure Matratzen im Keller an Asylwerber vermieten und damit enorm viel Geld scheffeln."
Besonders verwerflich findet sie die politische Brandstiftung von vielen FunktionärInnen der FPÖ. "Angst zu machen, zu verunsichern und eine Gruppe von armen Leuten gegen eine andere Gruppe von Armen zu hetzen" sei die Methode der FPÖ. Bayr wendet sich speziell an die FPÖ-Abgeordnete Berlakowitsch-Jenewein: "Falsche Tatsachen werden nicht wahrer, wenn man sie mehrmals wiederholt. Offizielle Zahlen und Statistiken zeigen, dass die Kriminalität in Wien gesunken ist."(Schluss) bm/up
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493