In den letzten Jahren sind Zusammenhänge zwischen dem Abbau von Rohstoffen, die in alltäglichen Verbrauchsgütern wie etwa Smartphones vorkommen, und der Finanzierung von gewaltsamen Konflikten verstärkt in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. ****
Der Europäische Rat, das Europäische Parlament und die Kommission haben sich nun auf einen Leitfaden für eine Verordnung geeinigt, um Unternehmen, die Rohstoffe wie Tantal, Wolfram, Zinn und Gold importieren, in die Pflicht zu nehmen.
Das Renner-Institut veranstaltet hierzu die Podiumsdiskussion „Natürliche Ressourcen aus Konfliktgebieten“, bei der das Pro und Contra von verbindlichen Rahmenbedingungen abgewogen und die österreichische Position diskutiert werden. Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, wird daran teilnehmen und einen politischen Ausblick geben. Diskutiert wird an diesem Abend auch, welche Auswirkungen die Verordnung haben wird.
Weitere DiskutantInnen sind Bibi Bleekemolen (Fairphone, Impact and Innovation), Karin Küblböck (Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung) und Beatrix Matousek-Horak (Abteilung Außenwirtschaft-Recht/Abteilungsleiterin, BMWFW). Elisabeth Schinzel (Südwind) wird die Veranstaltung moderieren.
Zeit: Mittwoch, 29. Juni 2016, 19.00 Uhr Ort: Depot, Breitegasse 3, 1070 Wien MedienvertreterInnen sind herzlich eingeladen!
Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf der Homepage des Renner-Instituts auf: http://tinyurl.com/ha46kqg (Schluss) mb/kg/mp
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
01/53427-275
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