„Landminen stellen heute noch in über 50 Ländern eine Gefahr für Leib und Leben dar“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Anti-Minen-Tages am 4. April. Besonders perfide an Anti-Personen-Minen sei laut der Nationalratsabgeordneten, dass vor allem ZivilistInnen bei deren alltäglichen Tätigkeiten zu Opfern werden: „80 Prozent aller Minenopfer sind ZivilistInnen, die bei deren täglichen Handlungen, wie dem Hüten von Vieh oder der Suche nach Nahrung und Brennholz oder schlicht beim Spielen auf eine Mine treten. Fast 40 Prozent der Opfer sind Kinder. In verminten Gebieten kann Spielen lebensgefährlich sein“, führt Bayr aus. ****
Die Gebiete entlang der „Mauer der Schande“, welche die Westsahara in zwei Teile teilt, gehört mit zu den am stärksten verminten Regionen weltweit. „Genaue Daten über Opfer entlang der ‚Mauer der Schande‘ in der Westsahara gibt es nicht. Schätzungen gehen von mindestens 2.700 Vorfällen seit 1975, dem Jahr in dem die marokkanische Besatzung begann, aus. „Auch hier sind vor allem ZivilistInnen die Opfer“, kritisiert Bayr.
Um ein deutliches Zeichen für eine minenfreie Welt zu setzen, radelt Daniel Schachinger für die österreichische NGO „Gemeinsam gegen Landminen“ von Wien nach Myanmar und besucht Projekte der Organisation auf der 18.000 Kilometer langen Reise: „Durch den Einsatz von engagierten Menschen, wie dem Team von ‚Gemeinsam gegen Landminen‘, wird in den betroffenen Regionen konkret durch Aufklärungs- und Räumarbeit, sowie medizinischer Versorgung geholfen“, dankt Bayr der NGO Gemeinsam gegen Landminen.“ (Schluss) sc/mp
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