„Wenn in wenigen Wochen die Olympischen Sommerspiele in Brasilien über die Bühne gehen, gilt es auch, an die Wahrung der Menschenrechte und speziell an die Gleichstellung von homo-, trans- und bisexuellen Menschen zu denken“, mahnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie, dem IDAHOT, am 17. Mai. „Im Vergleich zu den jüngsten Olympischen Spielen im russischen Sotschi ist die Lage, was anders Liebende betrifft, in Brasilien zumindest rechtlich besser“, führt Bayr aus. Homosexuelle Handlungen werden in Brasilien seit 1823 nicht mehr verfolgt und 2013 stimmte der Nationale Justizrat für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare. „Trotz der teilweise fortschrittlichen rechtlichen Lage mangelt es bitter an gesellschaftlicher Akzeptanz. Jährlich kommt es zu zahlreichen Morden, die rein homophob motiviert sind“, so Bayr am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****
„Bei den Olympischen Spielen sind alle Mitwirkenden und ZuschauerInnen gefordert, klar gegen jegliche Form der Diskriminierung von und Hetze gegen anders Liebende aufzutreten“, stellt Bayr fest.
Das Datum des IDAHOT erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschlossen hat, Homosexualität nicht weiter als Krankheit zu klassifizieren. (Schluss) bj/mp
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