„Die Erkenntnis, dass das Bruttoinlandsprodukt nichts über die Verteilung des Wohlstandes und die persönliche Zufriedenheit der BürgerInnen eines Landes aussagt, hält immer mehr Einzug in die internationale Debatte zur Bewertung der Lage der Nationen. Der ‚World Happiness Tag‘-macht zu Recht darauf aufmerksam“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages des Glücks am 20. März fest. ****
Dem unlängst veröffentlichten World Happiness Report liegt die Erkenntnis zu Grunde, dass Glücksempfinden und persönliche Zufriedenheit für nachhaltige Entwicklung eine zentrale Rolle spielen: „Der Bericht unterstreicht dieses Jahr völlig zu Recht die besondere Rolle von Verteilungsgerechtigkeit für persönliches Wohlbefinden“, betont Bayr. Je weniger Ungleichheit in einer Gesellschaft zu finden sei, desto größer der Happiness-Faktor. „Diese Erkenntnis bestätigt die Forderungen nach mehr Verteilungsgerechtigkeit“, sagt Bayr. „Ungleichheit zwischen und innerhalb der Länder muss daher durch den gerechten Zugang zu Ressourcen und eine gerechte Aufteilung der Gewinne minimiert werden“, fordert Bayr. Dass, wie die jüngste Oxfam-Studie besagt, 62 Menschen so viel Vermögen wie die gesamte ärmere Hälfte der Bevölkerung besitzen, sei laut der Nationalratsabgeordneten ein alarmierendes Zeichen, das nicht nur sie „ausgesprochen unhappy“ macht. (Schluss) bj/mp
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