„Kleinbäuerliche Strukturen sichern Ernährungssouveränität und sind eher als transnationale Unternehmen in der Lage, nachhaltig mit natürlichen und humanen Ressourcen umzugehen“, betont Petra Bayr, SP-Sprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des internationalen Tages des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April. „KleinbäuerInnen leisten einen unerlässlichen Beitrag, um Menschen regional mit gesundem Essen zu versorgen und die Umwelt im eigenen Interesse zu schützen, hier und in Entwicklungsländern“, führt Bayr aus. Es gelte kleine Einheiten vor dem Druck internationaler Konzerne und Großprojekte zu schützen. ****
„Erst Anfang März wurde die Menschenrechteverteidigerin und Vertreterin der indigenen Gruppe der Lenca Berta Cáceres in ihrer Heimat Honduras ermordet. Es ist davon auszugehen, dass sie wegen ihres Einsatzes gegen das Staudammprojekt Agua Zarca und für die Rechte der Indigenen in Honduras ihr Leben verlor“, stellt Bayr fest und ergänzt: „Wir müssen sicherstellen, dass kleine Einheiten nicht von großen Projekten und Konzernen überrollt werden.“
Heuer jährt sich am 17.April zum zwanzigsten Mal das Massaker an AktivistInnen der Landlosenbewegung MST im Amazonas Brasiliens. An diesem Tag haben Polizeikräfte 19 AktivistInnen brutal ermordet, die eine Straße mit der Forderung nach einer Landreform blockierten. Der Tag des kleinbäuerlichen Widerstands erinnert an ihren Einsatz. (Schluss) up/mp
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