Der Welthunger-Index der Welthungerhilfe kam für 2021 auf bis zu 828 Millionen Menschen, die nicht genug zu essen haben – das sind um ein Fünftel mehr als noch 2019. Multiple Krisen verschärfen die Lage. NGOs fordern mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit. Die Regierung stockt die Mittel für World Food Programme auf 20 Millionen Euro jährlich auf. 2030 sollte niemand mehr hungern. So lautet das UN-Ziel, das immer weiter in die Ferne rückt: Weltweit leiden 828 Millionen Menschen – um ein Fünftel mehr als noch 2019 und insgesamt jeder Zehnte – an Hunger. NGOs fordern anlässlich des Welternährungstag am Sonntag (16. Oktober) und im Angesicht der Budgetverhandlungen mehr Mittel für die Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. (...) „Die österreichische Entwicklungshilfe stagniert bei 0,31 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) auf niedrigem Niveau – kein berauschender Wert", sagte Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung und Obfrau des Unterausschusses Entwicklungszusammenarbeit. „Wo bleibt die im Regierungsprogramm versprochene schrittweise Erhöhung der Entwicklungsgelder Richtung 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens?" Weiterlesen: 828 Millionen Menschen hungern: Österreich erhöht Mittel für World Food Programme | Tiroler Tageszeitung – Aktuelle Nachrichten auf tt.com